Chronik
Wie alles begann...
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Im Jahre 1968
beschlossen ein handvoll Jugendlicher nach dem traditionellen
Schützenfest des St. Matthias Schützenvereins, welches von Samstag
bis Montag zu feiern gebührt, eine ausgiebige Nachfeier ins Leben zu
rufen, an der sich alle verrückten und biergeilen männlichen
Individuen beteiligen konnten. Da fast jeder dritte
Schützenfestliebhaber an diesem sogenannten
Schützenfest-Dienstag irgendwo, irgendwie und egal mit wem zu feiern
gedachte, wurde das Ganze einfach etwas größer gestaltet und siehe
da, das Publikum kam um sich an diesem Tag zu amüsieren. Wo
zunächst noch mit Steinen der König auserkoren wurde, ersetzten
diese bald Luftgewehr und andere spektakuläre Waffen. Aus Mangel an
Nachwuchs verstummte jedoch im Jahre 1986 bald der Wunsch an diesem schon
fast heiligen Tag eine solche Fete zu feiern. Es kam der
Wunsch auf, diese Feier zurück ins Leben zu rufen und von dem Moment an
stand der "neuen" Idee nichts mehr im Wege! Ein Vorstand
aus namhaften Vertretern wurde gegründet und die ersten kleinen
Sitzungen bewiesen festen Willen an dieser Idee! Mit
Unterstützung des mittlerweile ernannten Ehrenmitglieds
"Kreisdienstagschützenoberst" waren dann schnell alle zu
organisierenden Tätigkeiten vollbracht und man konnte sich der Planung
des eigentlichen Festes widmen. Auf der
geliebten Festwiese unseres Gönners Michael wurden dann alle
Vorkehrungen getroffen um die erwarteten Massen festlich zu bewirten. Das
Vogelschießen, an dem sich bereits im ersten Jahr 40 Schützen
einfanden, wurde vom neuen König Jürgen abrupt beendet. So trafen sich dann das Gefolge im Mutterhaus des Vereins um
sich in Glanz und Glimmer der 40er bis 70er Jahre zu kostümieren. Als dann
gegen 17 Uhr der Schützenzug mit Hauptmann, Blasmusik,
Königsoffizieren, Königskutsche, Präses, Vorstand, Tanzgarde,
Hofstaat und Schützen durch das Dorf zog, waren alle Zweifel, das Fest
fiele ins Wasser, beseitigt, da Hundert von Menschen aus nah und fern beim
Festzug die Straßen säumten. Um nicht die Mutter des Festes zu
vergessen, wurde der St. Matthias Schützenkönig von der kompletten Baggage abgeholt und geehrt, um sich mit an dem
Königstanz auf Trappen Kamp zu erheitern. Als dann zu
die Meute weiter zu Ruhrmanns Teich, wo endlich die lang ersehnte
Königstaufe stattfand, die dann auch zum Höhepunkt des Festes wurde,
als dort etwa ein Drittel des Zuges sich in dem 10 Grad kühlen Wasser
bei Fischen und Enten mit an der Taufe beteiligten. Auch die
traditionelle Kranzniederlegung, unter Leitung von
Kreisdienstagsschützenoberst Christoph, wurde tief in der Nacht bei
ausgelassener Heiterkeit und temperamenvoller
Blasmusik vollzogen, um auch die letzten Lachmuskeln noch zum Bersten zu
bringen. Somit erhielt das Fest neuen Glanz und jeder, der am Dienstag nach
dem Fretteraner Schützenfest Lust auf
Erheiterung verspürt, sollte sich an diesem doch in Deutschland
einmaligen Tag die Zeit nehmen, um sagen zu können: FASZINIEREND |
